YogKlang
Wirkungsweise

KlangschalenDie Wirkungsweise von Klängen bei einer Klangmassage kann folgendermaßen beschrieben werden: Durch die Vibration der Klänge im physischen Körper werden alle Zellen erreicht, da der Mensch zum größten Teil aus Wasser besteht. Der Flüssigkeitsanteil bei Neugeborenen liegt bei etwa 82 Prozent des Körpergewichtes, so sinkt er beim Erwachsenen auf rund 60 Prozent und beim Greis auf 52 Prozent.

Bei einer Klangmassage fließen die Schallwellen infolge seines hohen Wassergehalts durch den Körper und versetzen das Gewebe in sanfte Vibration. Sie bewirkt eine tief ins Körperinnere reichende zarte Massage auf molekularer Ebene. Wohlgefühl und tiefe Entspannung breitet sich bei der Person, die gerade behandelt wird, ohne eigenes, aktives Dazutun aus.

Wer hat nicht schon mal einen Stein ins Wasser geworfen und kann sich, anhand der Wirkung eines Steins vorstellen, wie sich auch im menschlichen Organismus, durch das Spielen der Klangschalen auf dem Körper, die Schwingungen und somit auch der Informationsfluss durch uns hindurch fließt.

GongIn der Fachzeitschrift NATUR UND HEILEN vom Dezember 2006 beschreibt die Autorin Ricarda Geiszler sehr anschaulich die meditative Wirkung einer Klangschalenmassage: „Der Herzschlag verlangsamt sich um durchschnittlich fünf Schläge pro Minute und der Blutdruck sinkt. Spielt man die Schalen mit einem Grundschlag von 60 Schlägen pro Minute, wirken die Klänge beruhigend auf die Körperrhythmen und lösen tiefe Entspannung mit gleichzeitiger geistiger Wachheit aus. Die Gehirnwellen zeigen ein ähnliches Bild wie bei meditierenden Menschen.“

Der hohe Frequenzanteil an Obertönen bei einer Klangschale, aber auch bei Gongs oder Zimbeln, wird die Gehirnrinde über die Ohren angeregt und das Nervensystem erfährt eine ausgleichende „innere Massage“. Die Frequenzen der tiefen Töne schaffen eine schützende Körper-Klang-Hülle voller Geborgenheit und Sicherheit. Auf diese Weise wird der Bespielte selbst zum Instrument, in dem es auf vielfältige und harmonische Weise schwingt und klingt. Das Wohlbefinden steigt und das Schmerzempfinden sinkt. Bei guten Bedingungen schüttet das Gehirn körpereigene Glückshormone, die Endorphine, aus. Selbst die moderne Schulmedizin experimentiert mit den Klängen von gesunden und kranken Körperzellen: Musik, verstanden als eine universelle Sprache diesseits und jenseits von Grenzen. Klänge besitzen in der Geschichte der Menschheit einen zentralen Stellenwert, nun auch in der Schulmedizin. Kraft ihres Inhalts, Ausdrucksgebärde innerster menschlicher Gefühlswelten zu sein. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die beste Vorraussetzung um Selbstheilungskräfte frei zu setzen.

klangschaleDurch die Vibration der Klänge werden die Körperzellen erfasst und diese in angenehme Schwingung versetzt, der Körper entspannt, bis hin zum Alphazustand des Gehirns, gemessen beim Übergang vom Wachzustand in den Schlaf. Medizinisch erwiesen mobilisiert der Körper innerhalb dieser Schwingungsebene die in ihm angelegten Selbstheilungskräfte.

Prof. Wolfram Schüffel, Leiter der Klinik für Psychosomatik an der Uni-Klinik Marburg, ist überzeugt, dass sich mit Hilfe von Klängen zwei Drittel aller Krankheiten und deren Auswirkungen mildern, wenn nicht sogar verhindern lassen. Wir müssen unseren „inneren Arzt“ nur aktivieren.

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